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Unsere Geschichte

„… 100 Jahre und mehr“

„Besonders sehenswert ist das große Restaurant, welches dem Speisesaal eines ehemaligen Hamburg-Süd-Dampfers nachgebildet worden war (1930, angeblich Cap Arcona).

Der große, über zwei Etagen reichende Raum ist reich mit Marmor und Edelhölzern verkleidet, was dem Saal ein festliches Gepränge gibt.

In der Mitte beeindruckt eine mächtige vierkantige Marmorstütze, die sich nach oben in einer Lichtkaskade erweitert. Schließlich führt eine repräsentative Treppenanlage zu den oberen Speiseräumen, die zum Saal hin offen sind und sich schiffsbrückenähnlich in diesen vorwölben.“

Buch: Zwischen Hauptbahnhof und Rathaus: Hamburgs politisches und wirtschaftliches Zentrum (von Ralf Wegner)

EIN STÜCK HAMBURG

„… Emil Langer“

„Nach der Rückkehr übernahm Emil Langer nicht nur wieder das Hotel, sondern auch das Café, das nunmehr dem Hotel als Stadt-Restaurant angegliedert wurde.
Das Tanzcafé wurde in die heutige Empfangshalle verlegt, und fasziniert mit dem Design einer modernen American Bar im reinen Art-Deco-Stil. Somit wurde die perfekte Kombination aus Restaurant und Café-Lounge geschaffen. Besondere Aufmerksamkeit galt jedoch der Gestaltung des Restaurants.‘

MARITIMES FLAIR

„… 800 Sitzplätze!“

Dass die großen Räume von den Gästen noch heute als „maritim“ empfunden werden, ist dem Schiffseinrichter „Friese“ aus Kiel zu verdanken. Der Hersteller, der ebenso Speisesäle von großen Oceanlinern gestaltet hat, verlieh dem Stadt Restaurant sein unvergleichliches Ambiente.

Hans Jönsson, damals noch Student und danach jahrzehntelang Hausarchitekt des Reichshofs, erinnert sich: „Während des Baus stand Emil Langer auf der breiten Marmortreppe, die zur Galerie führt, gab Anweisungen mit dem Spazierstock und betonte immer wieder: „Alles soll so sein, wie an Bord!“ Das Stadtrestaurant erhielt 800 Sitzplätze, und eine umlaufende Galerie, auf der sich die Separées befinden, deren farbige Glasfenster zu schließen und zu öffnen sind, je nach Wunsch.

Die Marmorsäulen, die Deckenbeleuchtung und vor allem die wertvolle Holzvertäfelung mit prächtigen Schnitzereien erinnern auch heute noch an ein Restaurant auf einem Kreuzfahrtschiff.

ERSTKLASSIGE KÜCHE

„… Kulinarische Wochen“

Obgleich Chef du Cuisine Erich Häusler noch nicht sehr lang als fester Bestandteil des Reichshof fungierte, so leitete der 1946 geborene Wahl-Hamburger damals die 34-Mann starke Küchenbrigade und koordinierte das Geschehen hinter den Kulissen des Stadt Restaurants. In seiner Küche legte Häusler viel wert auf Teamwork und zauberte mit seinen Mitarbeitern weitaus mehr als nur hanseatische und norddeutsche Spezialitäten. Für die war nämlich Stellvertreter Werner Mohr verantwortlich.

DAS TEAM VON EINST

„… Küchenchef und co.“

Als erster deutscher Küchenmeister kreierte Häusler eigenständig im Restaurant die „Fisch 2000“ Menüs, die aus wohlschmeckenden Tiefseefischen zubereitet wurden. Zu seinen Spezialitäten zählen zu dem die Neuerfindungen in der Zubereitung von Schalen- und Krustentieren.

Erich Häusler motivierte seine Mitarbeiter in der Findung neuer Geschmacksrichtungen, ohne dabei die klassische Küche aus den Augen zu verlieren.

Den „Süßen“ Teil seiner Küche überließ er jedoch Konditormeister Eckhard Möking, ohne den die „Wiener Woche“ undenkbar gewesen wäre. Gardemanager Peter Diehn unterstützt das Team bei der Zusammenstellung erlesener Buffets.

ERSTER OBERKELLNER

„… Maximilian Escherich“

Im April 1940 stellte sich der Österreicher Maximilian Escherich erstmalig im Reichshof vor und wurde als Kellner eingestellt. Seine Kellnerlaufbahn in der Kirchenallee wurde jedoch vom Krieg unterbrochen.

Nach Ende des Krieges kehrte er in seinen Heimatort Kapfenberg (Steiermark) zurück und arbeitete dort als selbstständiger Unternehmer eines Kaffeehauses. 1954 zog es ihn zurück an die Elbe und in den Reichshof. In den 60iger Jahren wurde er als erster Oberkellner des renommierten Stadt Restaurants und begeisterte mit perfektem Service und charmanter Freundlichkeit die Gäste.

Escherich folgten weitere Landesleute und ergänzten die erstklassige Service-Crew.

MARMORLOUNGE

„… großzügig, mondän“

„So ist die großzügige Marmorlounge von einigen ihre Weite beeinträchtigenden Einbauten befreit und durch erlesene Neumöbelierung in ihrer klassischen Reinheit wiedererstanden.

Sie gibt den Blick frei auf das Snackcafé, das einlädt mit kleinen Imbissen, Kaffee und Torten aus eigener Konditorei, das Restaurant und die Reichshof-Bar.“

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